14. Juli 2009

...er hats wieder nicht geschafft!


Hallöchen!

„…und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn Du bist bei mir. Dein Stecken und Stab trösten mich.“
(aus Psalm 23)

Falls ihr im Urlaub seid: Wir auch! Wir haben uns nun mal eine Woche Urlaub gegönnt, wobei wir allerdings nicht wegfahren, aber die die schönen Ecken Nairobis und Umgebung genießen wollen mit unseren Kids.
Wärmer wird’s auch wieder und der Winter ist vorbei. Alle atmet auf, aber der Regen fehlt immer noch. Wir beten weiter…

Wegen der 7 S.-Christen die geköpft wurden schrieb uns ein Pastor, dass das kurz in einem kleinen Artikel in einer Zeitung erwähnt wurde, nat. ohne den Zusatz, dass es Christen waren.
Unsere Brüder und Schwestern dort brauchen unser Gebet…

Letzte Woche war etwas hektisch: Anne hatte einen Unfall. Nur ein paar Zentimeter weiter eingelenkt und sie wäre zumindest verletzt worden. Gott war da – danke für eure treuen Gebete!
Anne wollte (wegen dem leidigem Thema) zum Zahnarzt einbiegen. Da kam einer von hinten angerast und will sie überholen, nicht wahrhabend, dass sie einlenkt. Er knallt Vorne rechts ran, weicht einem entgegenkommenden LKW nach links aus (bei uns ist Linksverkehr), rast über den Bürgersteig, springt über den Graben und erwischt noch einen Fußgänger, der gerade auf der Highway langläuft. Anne sieht jemanden aus den Trümmern rauskommen, der verletzt war. Sie nahm ihn gleich mit ins Krankenhaus. Später kam sie drauf, dass es nicht der Fahrer, sondern der Fußgänger war. Der Fahrer war unverletzt und der Fußgänger war auch nicht so stark verletzt. Nur ein paar Prellungen anscheinend. Dafür durfte aber Anne noch eine Weile warten dort (manche Leute warten im Krankenhaus den ganzen Tag, bis sich jemand um einen kümmert, ganz zu schweigen davon, wenn man eingeliefert ist. Wenn da kein verwandter aufpasst und den Ärzten Feure macht, passiert oft kaum was…)
Nun kam auf Kay der Prozess mit Polizei und Versicherung zu:

  1. Wagen zur Versicherung gebracht, die Fotos machte und den Fall aufnahm und eine Liste gab von Formularen, die zu bringen waren (2Std)
  2. Wagen von Verkehrspolizei inspizieren lassen, nachdem die Polizeistelle diesen Weg freigab (2 ½ Std)
  3. Kopien von Vers., Führerschein, Fahrzeugschein, etc. machen (30Min)
  4. Zeugen aufsuchen und anhalten, Aussagen zu machen (1Std)
  5. Polizei um ausgefülltes Reportformular bitten, was sie nicht hatten und man nur an der Zentralstelle bekommt (40Min)
  6. Zur Zentralstelle fahren und Formulare zur Polizeistelle bringen (2€ für Formulare und 40Min)
  7. Polizei gibt Formular evtl. nächsten Tag raus.
  8. Reperaturvoranschläge bei Werkstatt machen lassen und die wichtigsten Reperaturen (4 ½ Std)
  9. Ausgefülltes Formular bei Polizei abholen und mit anderen Unterlagen&Rechnungen zur Versicherung bringen (2Std)

Das zog sich dann über 3 Tage hin…Da preist man Gott für deutsche Bürokratie (v.a. dass es da ausreichend Formulare bei den Behörden gibt, die man nichtmal bezahlen muß…)

Nun warten wir eben,ob die Reperatur von der anderen Versicherung bezahlt wird, oder nicht. Die Versicherungen müssen sich nun untereinander checken. Unser erster „Versuch“ in der Richtung. Mal sehen, wie das läuft in Kenia…

Ansonsten ist Thuu aus Sudan zurück (heil) und wir sind gespannt, wie alles weitergeht…Das Grundstück ist jedenfalls mit in seinem Gepäck als unterschriebene Urkunde. Preis sei Gott! Danke für alle eure Gebete!


Gebetsanliegen:

-Annes Zähne machen jeden Tag eine Menge Ärger.Sie fährt fast jeden Tag zum Zahnarzt – und das ist schon so ziemlich der Beste Nairobis
-Wie es weitergeht mit unserer Sudanarbeit ist noch nicht durchgeplant und wir brauchen da viel Weisheit.
-Schutz vor Diebstahl&Unfällen


Dank:

-Bewahrung von Anne beim Unfall
-Thuu ist heil zurück mit Grundstücksurkunde
-Unsere Kids sind beide gesund und wir haben nun eine Woche frei!


Vielen, vielen Dank für eure Gebete! Sie helfen immer wieder viel! Wie gesagt: Er (der Feind) hats wieder nicht geschafft!

Mbarikiwe sana!

Kay&Anne



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