16. November 2009

Gebet gibt Kraft!


Die Ernte zwar ist groß, der Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter aussende in seine Ernte.

(Lukas 10, 2)




Hamjambo?

Das meint so was wie „alles klar bei euch?“ auf Kiswahili.

Danke für all eure Hilfe im Gebet! Derzeit leben bei uns 4 Jugendliche und es ist echt ermutigend mit ihnen. Leider blieben 2 nur diese Woche und fahren dann wieder ins Massailändle. Sie haben und in Vielem geholfen. Alle arbeiteten fleissig mit an den Vorbereitungen für den Kidz Club Nov-Dez, Verteilaktion von Keksen mit Traktaten und Lichterumzug. Das nur nebenbei der Schule, die die 2, die unsere FSJler/Praktikanten sind, auch noch mitmachten.

Das Essen war nicht übel, nur leider hatte einer nach dem anderen Durchfall; auch Anne. Nur 2 blieben clean. Aber Gott hat (eine etwas längere) Heilung(sdauer) verschafft und nun geht’s langsam wieder aufwärts und unser Wasser wird nicht mehr zu schnell verbraucht.

Wir sehen immer wieder, dass es einfach an Leuten fehlt. Wir denken leicht, es ist nur Geld, dann können wir Leute bezahlen. Aber das ist nicht immer richtig. Wir brauchen einfach die Leute, die Gott einem schickt. Und wenn nicht genug da sind (wie das meist der Fall ist), dann bleibt einem nichts anderes als den Chef der Ernte zu fragen, ob er mehr schicken könnte.

Beispiele wo Leute gebraucht werden:

-Somaliarbeit: Übersetzungen, Hausbesuche, Zettelverteilen. Bei einigen anderen Missionaren fehlen Lehrer, etc. Gerade gehen viele S-Arbeiter nach USA oder sonst wohin und die Front lichtet sich.

-Bei Sudanesen: Anfragen müssen geschrieben werden für Shalom Schule, Haus-zu Haus evangelisationen in Nairobi, Nakuru, Eldoret, etc. können nicht gemacht werden weil zwar Gelder, aber v.a. Leute fehlen, die das gerne machen würden.

-Kinderstundenlehre: Es fehlt so viel hier an Kindermitarbeiterausbildung. Wir wissen nicht, wo wir das bei unserem vollem Terminkalender reinbringen können.

-Familieseminare, Kindererziehung: Es herrscht hier so ein riesiger Bedarf an Lehre in Sachen Familie. Viele wissen nicht, wie mans besser macht, weil es einem keiner Zeigt.


Wir sehen noch mehr Sachen und stehen manchmal fast ohnmächtig vor Bergen von Arbeit mit der Frage „Wie?“. Aber Gott hat einen Weg. Als Jesus so viel Arbeit zu tun sah, gab er den Jüngern den Spruch mit in Lukas 10,2. Und wir bauen einfach auf seinem Wort und beten.

Unseren Knirpsen geht’s wunderbar. Anbei ein paar Fotos von Maurice Geburtstag (7.11.09)

Gebetsanliegen:

-Mehr gute Arbeiter und Finanzen für Somali-Arbeit

-Kinderarbeit im Nov/Dez und Weihnachtsfeier in der Gemeinde mit den Sudanesen (Finanzen fehlen da v.a.)

-Heilung&Schutz vor Krankheiten (v.a. bei Anne)


Wir danken dem Herrn für:

-die 4 Hilfen, die uns in den Vorbereitungen vieles abnahmen.

-langsame Erholung von der Durchfallschwemme

-Maurice ist nun 2 und will selber aufs Töpfchen! Wir fangen schon an, ihm keine Windeln mehr anzuziehen



Danke euch für all eure Gebete und Anteilnahme!

Mbarikiwe sana!
Kay&Anne

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